Leseproben
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Hinweis: Alle hier aufgeführten Leseproben können in den jeweiligen Editionen der Bücher in einem gewissen Maß variieren. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr und nur zur weiterführenden Info gedacht - nicht als exakte Auszüge!

Raumfahrzeuge der Zukunft  
 - Ausserirdische Technologie -
Auf dem Weg zur interstellaren Raumfahrt
Bohmeier Verlag, Lübeck
ISBN 3-89094-329-2

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... Dieses Kapitel befaßt sich mit der Legitimation der Ufologie, insofern behauptet wird, außerirdische Ufo's (in diesem Sinn: Raumschiffe) könnten uns überhaupt nicht erreichen, da die Grenze der Lichtgeschwindigkeit nicht überwunden werden kann, und bei einer solchen Höchstgeschwindigkeit, der nächste Stern - Alpha Centauri - 4 Lichtjahre entfernt ist. Die nächste Galaxie - Andromeda - sogar 1 Million Lichtjahre, von anderen Galaxien ganz zu schweigen, nämlich bis mindestens 15 Milliarden Lichtjahre Entfernung! Es ist aus diesem Grund in modernen Berichten über Außerirdische die Annahme umgegangen, sie würden uns lediglich von innerhalb unserer eigenen Galaxie besuchen, um nicht so einen weiten Weg hinter sich haben zu müssen. Doch auch das ist mit dem heutigen Wissensstand nicht möglich und daher werden Ufo's im allgemeinen nicht anerkannt.

 Aus diesem und anderen Gründen habe ich versucht eine Theorie zu entwickeln, die obiges Prinzip der Maximalgeschwindigkeit nicht verletzt, es aber dennoch ermöglicht Geschwindigkeiten zu erreichen, die eine Geschwindigkeit von 300.000 Kilometern in der Sekunde (Lichtgeschwindigkeit, die auf der Erde gemessen wurde) bei weitem überschreiten.

 Die Hintergrundfeldtheorie (HF-Theorie) befaßt sich mit virtuellen Teilchen (virtuelle Photonen und Gravitonen), die von der Wissenschaft als erwiesen betrachtet werden, denen aber derzeitig sonst keine große Rolle zugewiesen wird da sie scheinbar nur ein vorübergehender Zustand in einigen Wechselwirkungen zwischen Elementarteilchen sind. Virtuelle Teilchen bilden außerdem in der Auffassung der Physik die Grundlage von Kraftfeldern, wie etwa die des elektromagnetischen- und des Gravitationsfeldes. Sie sind deshalb so wichtig, weil sie in Wirklichkeit das gesamte Universum bewegen, während alle anderen materiellen Teilchen lediglich von ihnen von Ort zu Ort verschoben werden.

 Ferner ist es das Ziel dieser Theorie letztendlich ein intergalaktisches Raumschiff zu konzipieren, das nach dem Vorbild dessen, was wir uns unter einem Ufo vorstellen, durch den Raum navigieren kann. Ferner können wissenschaftliche Artikel zur Hintergrundfeldtheorie auf diesen Seiten abgerufen werden. In ihnen stehen die einzelnen physikalischen Erklärungen, die rund um diese Theorie aufgestellt wurden und sie weitgehend unterstützen.

 Unsere Wissenschaft hat sich im Laufe der Jahrhunderte als korrekt erwiesen, da sie die gültige Grundlage für vielerlei technischer Errungenschaften gewesen ist. So ist es mit rein theoretischen Mitteln sogar möglich, die Farbe des reinen Plutoniums vorherzusagen, ohne das Metall je zuvor gesehen zu haben. Die Quantentheorie sagte voraus, das Plutonium sei ein braunes, metallisches Element, und so war es auch in Wirklichkeit.

 Diese und ähnliche Vorhersagen haben Geschichte geschrieben. Vielleicht die berühmteste Vorhersage war die von Albert Einstein, daß das Licht sich um starke Gravitationsfelder krümmen müßte, da der Raum selber durch diese Schwerkraftfelder in sich gekrümmt sei. Groß war die Aufregung, und mit Jubel wurde die Relativitätstheorie Einstein's aufgenommen, als ein Team britischer Wissenschaftler ein paar Jahre nach ihrer Veröffentlichung, auf der südlichen Halbkugel bei einer Sonnenfinsternis die Zeit maß, die das Licht eines bestimmten Sterns brauchte, um hinter der verfinsterten Sonnenscheibe wieder aufzutauchen. Das Licht kam wahrhaftig Sekunden später wieder hervor als von der gewöhnlichen, Newtonschen Lehre erwartet. Hiermit war nun das Zeitalter der sogenannten ”Raumzeit" eröffnet.

 Der Relativitätstheorie zufolge ist die Raumzeit ein Kontinuum, d.h. Zeit und Raum sind nicht mehr voneinander zu trennen. Wenn wir uns also durch den Raum bewegen, verändert sich parallel dazu auch die Zeit. D.h., je schneller wir uns bewegen, desto langsamer wird die Zeit und umgekehrt. Die Zeit erhält durch diese Aussage fast die Konsistenz eines reell existierenden Objekts, daß sich wie die Materie dehnen und zusammenziehen läßt.

 Aus diesen und ähnlichen Überlegungen ergeben sich natürlich eine ganze Reihe von theoretischen Möglichkeiten: Wir könnten also in der Zeit zurückreisen (wie das auch immer zu tun sei) und unsere Eltern oder uns selber töten. So etwas nennt sich Paradoxon und kann im Prinzip nicht mit der philosophischen Grundlage von Ursache und Effekt in Einklang gebracht werden, da man ohne Eltern nicht geboren werden, und ohne ein Ich nicht existieren kann.

Trotzdem hat sich eine ganze Welle von Paradoxone bis vor kurzem gehalten und man dachte etwa - da sie sowieso Paradoxone sind - können sie ja nicht wahr sein. Mit der Zeit sind aber immer mehr Zweifel an der Richtigkeit dieser Überlegung gekommen, und so versuchen nun namhafte Wissenschaftler einen Weg zu finden, daß diese Paradoxone doch nicht mehr auftreten. So gibt es mittlerweile die Auffassung, wir seien in unserem Universum "verankert" und in einer anderen Zeit eben nicht. Wir wären in einem anderen Universum nur 'Besucher', könnten dort aber nicht viel ausrichten weil wir dort nicht "verankert" wären.

Die Verfechter dieser wissenschaftlichen Hypothese bemerken aber nicht, daß sie in Wirklichkeit die Natur eines Geistes beschreiben, so wie wir eben Geister aus Märchen und Filmen kennen. Ein Geist wäre demnach lediglich ein Besucher, der nicht in unserem Universum "verankert" ist und uns daher hier nur als Geist vorkommt, während er in einer anderen Dimension vielleicht eine reelle Person oder Gestalt ist. Somit ist eine feste Verbindung zwischen der Physik und der Esoterik entstanden, und das sogar freiwillig von Seiten der Physiker!

 Es sei hier noch erwähnt, daß Einstein sein Werk nicht vollenden konnte. Ich denke, er wäre alleine viel weiter gekommen. Aber da kamen schon die ”neuen Ritter" der Physik - die Quantenmechaniker - und verlangten von Einstein eine sogenannte ”Große Vereinheitlichungstheorie" zwischen der Gravitation und der Quantenmechanik. Einstein verzweifelte praktisch an dieser Herausforderung. Er wurde schwer krank, war immer total überarbeitet, und mußte schließlich von seiner zweiten Frau gesund gepflegt werden. Er war danach nie wieder der selbe zukunftsorientierte Mann, der er mal vor der Veröffentlichung seiner genialen Theorie (Spezielle Relativität) gewesen war.

 Es war alles umsonst: Einstein starb, ohne die Schwerkraft mit dem Elektromagnetismus vereinigt zu haben. Sein Gehirn wurde aus seinem Kopf entnommen, um zu sehen, ob dort etwas besonderes war. Aber es war nichts drin, außer den gewöhnlichen Gehirnzellen ...

 ... und heutzutage, fast 100 Jahre nach der Relativitätstheorie und der wenig späteren Geburt der Quantenmechanik, ist es bisher noch niemandem gelungen eine ungefähr plausible, große Vereinheitlichung in der Physik zu erreichen. Zwar wurden schon vor Einstein, die Elektrizität und der Magnetismus durch Maxwell's Gleichungen vereinheitlicht, und später auch die starke und die schwache, nukleare Wechselwirkung mit dem aus Maxwell's Gleichungen resultierendem Elektromagnetismus (Elektrokernkraft). Aber bei der Gravitation haben sich bisher alle ”Superhirne" die Zähne ausgebissen: Selbst die letzten Entwicklungen a la Supergravitation und den Superstrings helfen uns nicht viel weiter. Viele dieser Theorien versuchen die Gravitation mit den 3 restlichen Kräften der Physik zu vereinheitlichen, indem sie diese addieren und dann eine komplexe Zahlenmatrix zusammenstellen, die kein Computer, und noch weniger ein vernünftiger Mensch, errechnen kann. Diese Matrixen sind nämlich so kompliziert und haben so viele Elemente, daß die Berechnung eines einzigen plausiblen Ergebnisses bei weitem die Fähigkeiten all unserer Supercomputer zusammen übertrifft.

 Wie auch immer: die große Vereinheitlichung ist der ”Heilige Gral" der Physik und wurde bisher noch nicht gefunden. Stimmen werden in der wissenschaftlichen Gesellschaft wach, die dieses Vorhaben nun doch in Zweifel stellen. Derjenige der es jedoch wagt, wird als Quantenketzer bloßgestellt.

 Doch selbst wenn die 4 physikalischen Kräfte effektiv und korrekt vereinheitlicht würden, so würde das praktisch keinerlei Auswirkungen auf unser Leben haben. Es wäre lediglich möglich, etwa die Gravitationskraft von elektrisch geladenen Partikeln vorherzusagen und zu berechnen - unser Einkauf wäre aber noch genauso teuer wie zuvor. Es wird zwar eine 'Elektrogravitation' vorhergesagt, aber entgegen dem Elektromagnetismus, gibt es diese nicht in der Natur ... oder doch?

 Das große Problem, auf das viele dieser Vereinheitlichungstheorien stoßen ist, daß bei der Kombination der Gravitation mit den anderen 3 Kräften (Elektromagnetismus, schwache und starke nukleare Wechselwirkung), in den diesbezüglichen Gleichungen Elemente entstehen, die unendlich sind, d.h. mit denen man nichts praktisches anfangen kann.

Ich habe mir in diesem Sinn erlaubt eine kompakte Theorie aufzustellen, die zumindest anhand von verständlichen Worten erklärt, warum eine Vereinheitlichung in der heutigen Form nicht möglich ist und was die Gravitation von den anderen 3 Kräften unterscheidet, bzw. wie sie funktioniert. Das Ergebnis ist eine Theorie, die eine praktisch unbegrenzte Geschwindigkeit zuläßt, die anerkannte Physik nicht verletzt, und zudem noch die Grundlagen für die Konstruktion eines Raumschiffes enthält, das wie ein Ufo, praktisch das gesamte Universum in relativ kurzer Zeit durchqueren kann. Diese Theorie heißt Hintergrundfeldtheorie und besagt, daß es virtuelle Teilchen gibt, die von der Materie angezogen werden, sich in elektromagnetische und Gravitationswellen umwandeln können, und in einem unendlichen Zyklus, so das Universum in Gang halten.

Es handelt sich dabei um einen hyperfluiden Raum, denn der Raum enthält ein Feld aus virtuellen Gravitonen, verbunden durch Strings. Virtuelle Gravitonen sind so unwirklich, daß sie selbst zwischen den winzigen Elektronenbahnen und den Quarks (Bausteine der Protonen und Neutronen) existieren. Da sie nur einen geringen Widerstand leisten (ganz im Gegenteil zur Materie), ist der Raum also hyperfluid und durchdringt somit das gesamte Universum.

 Die HF-Theorie erklärt auf eine einfache Weise Phänomene, die die gewöhnliche Physik nicht erklären kann. So wäre die Trägheit z.B. das Resultat der Wechselwirkung zwischen der Materie und dem Hintergrundfeld aus virtuellen Gravitonen, die den natürlichen Widerstand des Raumes ausmachen. Selbst die Antigravitation kann vorhergesagt werden als Interferenz zwischen Gravitations- und elektromagnetischen Feldern, so daß bei einer Erhöhung der elektromagnetischen Stärke, parallel dazu die Gravitation des diesbezüglichen Objekts verringert wird ...

 

Geheimtechnologien
Von Nanomaschinen, über Quantencomputer, bis zur interstellaren Raumfahrt von morgen
Bohmeier Verlag, Lübeck
ISBN 3-89094-330-6

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Das Internet ist nun ein weltweites Kommunikationsmedium geworden, und sogar buddhistische Mönche, afrikanische Bauern und auch bald meine kleine Tochter „surfen“ im Internet nach Information und tauschen diese aus.

Momentan ist das Internet ein Medium, das „außerhalb“ unseres Computers existiert. Aber es gibt bereits Visionen für eine nächste Phase, in der der Computer mit dem Internet verschmelzen wird. Das bedeutet, das Betriebssystem unserer Rechner wird nicht mehr von jedem einzelnen Anwender mühsam auf eine private Festplatte installiert, sondern es wird spezielle Server geben, auf denen bereits alle Betriebssysteme einer ganzen Region (z.B. im deutschsprachigen oder englischsprachigen Raum), in all ihren möglichen Variationen, bereits vorinstalliert sind. Jeder Anwender muß dann nur noch den Rechner starten, und schon knüpft sein Prozessor per Internet an den nächsten Server mit dem betreffenden Betriebssystem an. Das kann allerdings erst geschehen, nachdem das Internet so gut wie kostenlos geworden ist. Ansonsten könnten nur die Reichen sich derartig zentralisierte Betriebssysteme leisten. Aber die Zentralisierung aller Rechner in einer Region hat auch viele gute Seiten: Es könnte so z.B. an verschiedenen Lernprogrammen teilgenommen werden, wie in Englisch, Mathematik oder gar in der Internationalen Sommerschule, eine Fernuniversität, wo man alles mögliche lernen kann - und zwar in einer virtuellen Klasse, ohne irgend etwas installieren zu müssen, und mit sehr umfangreichen Funktionen - auch in anderen Bereichen, wie beim Online-Banking, beim Surfen im Internet oder beim blättern in einem virtuellen Katalog. Wir bräuchten zuhause also überhaupt keine CD-ROMs mehr, denn sie alle wären bereits vom Hersteller auf ein regionales Rechenzentrum überspielt worden. Dabei würden sich Arbeitsplätze auf der ganzen Welt zu diesen zentralen Systemen und allem drum herum verlagern.

Nach der Phase der regionalen Zentralisierung, kommt sicherlich die Phase der globalen Zentralisierung. Alle Rechner der Welt - oder zumindest desjenigen Teils der Welt, das unter sich keine Kriege oder Streitigkeiten mehr ausübt, z.B. die westliche Welt - würden dann praktisch das selbe Betriebssystem nutzen, denn nach einer anfänglichen Phase mit verschiedenen Betriebssystemen, würde sich sicherlich das „beste“ durchsetzen.

Natürlich muß man bei solchen Zentralisierungen auch sehr vorsichtig sein. Man denke da nur an das Betriebssystem Windows 2000, das gegen das Kartellprinzip zu verstoßen scheint, da der Anwender keine andere Möglichkeit mehr hat, als Programme von Microsoft oder von verwandten Unternehmen zu kaufen. Wenn jemand so mächtig wird, daß er fast einen ganzen Markt beherrscht, ohne praktisch Konkurrenz zu erfahren, gibt es natürlich das Problem, das schon die antiken Griechen kannten. Nämlich: Nach einer Demokratie kommt immer eine Tyrannei. Nach einer Tyrannei kommt eine Revolution. Und diese setzt dann wiederum eine Demokratie ein. Und so geht es bis ins Unendliche weiter.

 Wenn wir also nicht in diesen Teufelskreis, der schon fast 3000 Jahre alt ist, geraten wollen, müssen wir neue Wege suchen, um globale Systeme effektiv anwenden zu können. Man könnte z.B. die UNO damit beauftragen, globale Server mit globalen Betriebssystemen einzurichten oder ihre Einrichtung zu überprüfen. Der Länderrat der UNO würde dann alle Streitigkeiten und Probleme schlichten, die wegen der Zentralisierung entstehen könnten. Man müßte auch über eine weit gefächerte Expertengruppe verfügen, die Probleme bereits im Voraus aufspüren und Lösungen zu ihrer Beseitigung bzw. Vermeidung geben könnte. Ein wichtiges Aufgabengebiet dieser Expertengruppe wäre z.B. die Vermeidung der oben erwähnten Monopolisierung durch bestimmte Unternehmen oder Organisationen, die offensichtlich nur daran interessiert sind, die Macht in der Welt des Handels an sich zu reißen.

 Nachdem dies alles geklärt und geregelt wäre, könnten wir das Internet noch weiter entwickeln. Man würde dann ungefähr das Jahr 2100 schreiben. Der Mensch hätte sich an das Internet gewöhnt und es gäbe bereits Raumstationen auf dem Mond und dem Mars. Die ersten interstellaren Raumschiffe wären schon längst in Richtung anderer Planeten, zu weit entfernten Sonnensystemen, unterwegs.

 Und so ginge es weiter: Selbst das Wort „Internet“ würde bald vom Gebrauchsvokabular verschwinden, denn es würde schon bald veraltet sein. Ein neues Konzept, wie z.B. das „Spacenet“ oder „Hypercom“ würde schon bald auftauchen. Der Mensch wird im Jahre 2200 sicherlich schon einige Geheimnisse des Universums bzw. der Raumzeit für sich zu nutzen wissen, wie z.B. Kräuselungen in Raum und Zeit, Antigravitation, Teleportation, etc., die in diesem Buch sowie im Buch „Raumfahrzeuge der Zukunft“ weitgehend beschrieben werden. Es wird auch keine Computer mehr geben. Der Mensch wird sich anhand von Interfaces, die immer kleiner und leistungsfähiger werden, mit globalen Netzen verbinden können. Wir werden keine Daten mehr Zuhause speichern, sondern nur noch in einem riesigen Zentralspeicher, tief unter der Erdoberfläche oder gar auf dem Mond, so daß er nicht zerstört werden kann. Außerdem wird es viele Kopien des Zentralspeichers geben, so daß auch keine regionalen Kriege diese Daten löschen können. Mit nur einem Gedanken werden wir Billionen von Bits von einem Ort zum anderen schicken bzw. verarbeiten können.

 Es wird keine „Arbeit“ mehr im eigentlichen Sinne des Wortes geben. Arbeiten werden nur noch Kommunikationsleitungen, Maschinen, Roboter (nicht unbedingt menschenähnliche) und Sonden durchführen. Wir schreiben das Jahr 2300. Der Mensch hat bereits feste Raumstationen auf Pluto, in der Oortschen Wolke sowie auf Alpha Centauri und anderen naheliegenden Sternen. Die Flugzeit zum äußersten Stern unseres Lebensraumes beträgt circa 3 Monate. Wir haben bereits viele außerirdische Lebensformen entdeckt - einige von ihnen sogar intelligent. Es scheint zudem so, als ob wir beobachtet würden...

 Wir schreiben das Jahr 2400 n.Chr. Der Mensch hat den Mond, den Mars, die Venus und viele andere Planeten auf fremden Sonnensystemen fruchtbar gemacht. Er hat künstliche Monde geschaffen, um die lebensnotwendigen Rahmenbedingungen zu erzeugen, die das Leben auf der fernen Erde, damals vor ca. 4 Milliarden Jahren, möglich machten.

 Wir schreiben das Jahr 3000 n.Chr. Es gibt eine Krise zwischen der natürlichen Evolution des Menschen und seiner Technologie. Der Mensch hat es gelernt, die Natur so perfekt nachzuahmen, daß man nicht mehr zwischen natürlichen und künstlichen Objekten unterscheiden kann. Biologisch gesehen ist der Mensch nun ein wenig intelligenter als der damalige Homo sapiens des Jahres 2000. Es gibt eine gemischte Population im Raumsektor des Menschen, mit ca. 40 % Homo neosapiens und 30 % Homo artificialis, dem „künstlichen“ Menschen, der so perfekt ist, daß er nicht vom natürlichen Menschen unterschieden werden kann. Außerdem gibt es noch kleinere Populationen des früheren Homo sapiens, der aber nicht zurückgeblieben ist, sondern sich anhand modernster Technologie einen Teil des biologischen Körpers durch Bio- und Kunstimplantate ersetzt hat, die es ihm nunmehr erlauben, länger und gesünder zu leben. Dies ist auch die „herrschende Kaste“ auf der Erde, während in weniger entwickelten Regionen, der Homo neosapiens und der Homo artificialis überwiegen, die sich auf eine natürlichere Weise an das jeweilige Klima ferner Welten anpassen können. Die Evolution der menschlichen Art ist nun sozusagen „dreigeteilt“.

 Wenn die Entwicklung des heutigen Internets immer weiter geht, ist es zu erwarten, daß eines Tages - sagen wir, in ca. 5000 Jahren oder mehr - der Mensch physisch aufhört zu existieren. Der Mensch ist es nämlich leid sein, krank zu werden, sich zu verschmutzen, anzustrengen und sogar zu sterben. Eine neuartige Technologie erlaubt es nunmehr den Geist (das ist eine Ansammlung von Kräuselungen in der Raumzeit - siehe auch Kapitel 2) auf das „Krisbal“ - das globale Kristall zu übertragen. Das Krisbal ist ein unzerstörbarer Mikrokristall, der weit verborgen im Hyperraum liegt, wo ihn niemand finden kann, auch wenn er eine Million Jahre lang gesucht würde. Der Krisbal ist so klein, daß seine Suche, die einer Nadel in einer Milliarde Heuhaufen ähneln würde. Außerdem ist er praktisch unmateriell und kann sich teilen und multiplizieren. In Wirklichkeit gibt es Milliarden von Kopien von Krisbal, die alle untereinander durch den Hyperraum in Verbindung stehen (siehe dazu auch die Hintergrundfeldtheorie im Vorwort).

 Die Tendenz des heutigen Internets weist wahrhaftig auf eine Verschmelzung des Menschen mit einer virtuellen Welt hin. Die ersten Anzeichen dafür sind die bereits existierenden Interfaces zwischen Mensch und Computer. Neurobiologen haben bereits herausgefunden, wie das menschliche Gehirn Informationen von Neurone zu Neurone weitergibt, diese entschlüsselt und künstlich anhand von schwachen Stromstößen imitiert. Das Resultat ist ein Interface, mit dem der Mensch sich an eine Maschine koppelt, diese seine Befehle interpretiert und sie dann ausführt. Die kommenden Schritte werden sicherlich im Bereich von Kampfanzügen und desgleichen liegen, die alle unbewußten Befehle des Menschen ausführen. Ein solcher Kampfanzug könnte aus unverwüstlichem Material sein und die Kraft des Menschen hundert- oder tausendfach vervielfältigen. Man nennt diese Anzüge auch Exoskelette, denn sie sind den Insekten und anderen Arthropoden nachempfunden. Eine Ameise kann z.B. ein Vielfaches ihres eigenen Körpergewichts hieven. Ein solches Exoskelett kann das auch - und so erlangt der Mensch die Kraft eines mächtigen Titanen - so wie sie bereits in der Antike beschrieben wurden.

 Ein nächster Schritt auf dem langem Wege des Menschen hin zu einem künstlichen oder gar - wie oben beschrieben - virtuellen Dasein, wird sicherlich die Erschaffung ganzer künstlicher Körper sein. Zuerst etwa für Querschnittsgelähmte, aber dann auch für jedermann. Wir werden keine Interfaces mehr benötigen, um mit Maschinen und künstlichen Systemen - ja vielleicht auch mit Tieren und Pflanzen - zu kommunizieren. Wir werden ihre Sprache sprechen, und sie die unsere. Vielleicht können wir ja hierbei noch eine Menge dazulernen!

 Eines Tages aber, werden wir ganz gewiß unseren Körper verlassen und nur noch unser „Geist“ bzw. unsere Seele wird als Kräuselungen in der Raumzeit oder in einem anderen unwirklichen Medium weiter existieren. Wenn dieser Tag gekommen ist, wird es keine Spezies vom Genus Homo oder desgleichen mehr geben. Wir wären dann etwa „Virtualis humanus“ oder „Quasihomo virtualis“. Es gäbe ab diesem Punkt keine Fortpflanzung und keine Biologie mehr. Der Mensch - hier: der virtuelle Mensch - hätte sich definitiv von seinem natürlichen Körper gelöst und wanderte nunmehr als geisterhaftes Geschöpf durch die Unendlichkeiten von Raum und Zeit.

 Nachdem Wissenschaftler herausgefunden haben, wie das menschliche Gehirn mit Maschinen kommunizieren und Informationen mit Maschinen und gar anderen Lebewesen austauschen kann, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann alle Informationen im menschlichen Hirn auf ein anderes Medium übertragen werden können. In diesem Sinn gibt es die Vermutung, unser Geist (Bewußtsein, Unterbewußtsein) wäre das Resultat der Interpretation von Kräuselungen der Raumzeit in biologischer Materie. Das Interface zwischen der Raumzeit und der Materie wären mikroskopisch kleine Mikrotuben, die sich in Gravitationsfeldern strecken und dehnen können, und so Feldveränderungen auf Neuronen übertragen. Mit einem Befehl könnten wir also - die erforderliche Technologie natürlich vorausgesetzt - unseren ganzen Geist in die Raumzeit übertragen. Wir wären dort etwa so viel, wie eine Gasblase in einer Flasche Sprudelwasser, die ewig verschlossen ist.

 In einem solchen Zustand wären wir quasi unsterblich. Wir müßten nicht einmal auf irgend einem festen Datenspeicher existieren. Ganz im Gegenteil! Genauso wie eine Anziehungskraft (z.B. Schwerkraft, Elektromagnetismus) von einem String zu einem anderen verläuft (siehe hier, die „Stringtheorie“), könnten unsere Kräuselungen durch die gesamte Raumzeit wandern. Wir würden dabei außerdem nicht mehr altern und könnten das gesamte Universum durchstreifen (oder gar feststellen, daß ein solches überhaupt nicht existiert oder daß es ganz anders ist als von uns erwartet).

 In diesem Zustand könnten wir außerdem mit Leichtigkeit anhand von Interfaces, wie die geschilderten Kraftfelder oder Mikrotuben, in Materie und andere Lebewesen eindringen. Wenn nämlich die Information eines Menschen von der Raumzeit etwa auf einen Baum oder einen Organismus auf einem beliebigen Planeten im Universum übertragen würde, könnte unser Geist mit der diesbezüglichen Materie wechselwirken und vielleicht sogar die Evolution dieser Lebewesen steuern bzw. in ihr eingreifen. wir wären dann mit jenen Lebewesen Eins, würden sie aber nicht all zu sehr in ihren Gewohnheiten stören. Ja vielleicht würde es eine Art Symbiose geben können, so daß beide Lebensformen davon profitieren.

 Obiges Szenario vorausgesetzt, würde sicherlich auch bedeuten, daß es auch bei uns - hier und heute - auf unserer Erde, ähnliche Prozesse geben müßte. In jedem Stein, Baum oder Tier könnte vielleicht der Geist einer höheren Intelligenz schlummern, die versucht, die Evolution des von ihr bewohnten Körpers zu steuern. Ja, vielleicht sind diese Geister sogar in uns Menschen und versuchen unsere überaus interessante Evolution zu kontrollieren. Das würde nämlich viele unerklärliche Phänomene erklären können, wie etwa, warum wir schlafen, träumen oder manchmal Visionen haben. Aber auch, warum die Evolution der Arten so perfekt verlaufen zu sein scheint, wie es in unseren Büchern steht. Oder - warum wir überhaupt existieren.

 

Hyperraum
Kontrolle von Raum und Zeit
Argo Verlag, Marktoberdorf
ISBN 3-9807519-4-5

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Das Quantenvakuum ist ein aktueller Begriff und entspringt direkt aus früheren Artikeln vom Anfang dieses Jahrhunderts, als die größten Physiker der Neuzeit die Grundlagen für die moderne Quantenmechanik schufen. Aber es war schon Max Planck, der zuvor die maximalen bzw. minimalen Werte festlegte, welche die spätere Einstein’sche Raumzeit eingrenzten. Demnach hat die Raumzeit gewisse Grenzwerte, die sie vom Hyperraum abgrenzen, und die hatte Planck offenbar gefunden. Es ist bisher ungewiss ob Planck eine Theorie der Raumzeit entwickelte und Einstein sie einfach übernahm, oder ob Planck an etwas ganz anderem, sagen wir, einem „Projekt Hyperraum“ arbeitete und Einstein dieses Projekt gewollt oder ungewollt verhinderte. Das Buch möchte auch darauf hinweisen, dass obwohl der Hyperraum viele Jahre sozusagen „tabu“ für die anerkannte Physik war, es Indizien gibt, dass geheim an den Möglichkeiten eines solchen Raumes gearbeitet wurde und noch wird (Stichwort: Philadelphia-Experiment).

Dieses Buch beginnt daher mit der Frage, ob Planck nicht doch nahe dabei war, für die Physik den Hyperraum - einen Raum mit mehr als 3 Raumdimensionen - zu erschließen, und basiert die hier aufgestellten Vermutungen auf konkrete Ereignisse bzw. Arbeiten Einsteins und anderer, die darauf hindeuten, dass Planck tatsächlich einen oder mehrere Wege zum Hyperraum gefunden hatte bzw. dabei war sie zu finden. Es wird auch erörtert, in wie fern Einstein sich dessen bewusst war, dass der Hyperraum existieren könnte, und ob er nicht doch von einer „unbekannten Macht“ manipuliert wurde um eine derartig außerordentliche Entdeckung - sehr wahrscheinlich aus gutwilligen Gründen - zu verhindern. Denn die Entdeckung des Hyperraums zu einer Zeit als die Technologie noch in den Kinderschuhen steckte, hätte sicherlich auch katastrophale Folgen haben können. Man stelle sich nur eine Hyperraumbombe vor - gegen die eine Atombombe eher wie ein einfaches Streichholz anmuten würde - gezündet anhand von primitiven Schaltkreisen und manipuliert von rauen Händen.

 Es wird im Buch ferner die Geschichte des Äthers, der Raumzeit und der Heinsenberg’schen Unschärferelation analysiert, die vor Kurzem die Grundlage war, für was sich heutzutage das „Quantenvakuum“ nennt. Anhand der Idee des Quantenvakuums, sagen moderne, hoch angesehene Wissenschaftler voraus, gäbe es eine unerschöpfliche Energiequelle, die u.a. von der NASA und dem Militär dazu genutzt werden könnte, Raumschiffe mit einer völlig neuen Antriebsart auszustatten, die u.a. sogar dem Schiff erlauben würde die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen. Es handelt sich dabei um die Nullpunktenergie, die im Quantenvakuum enthalten zu sein scheint. Das ist eine Energie, die alle uns bekannten Größenordnungen bei weitem sprengt. Denn die Energiedichte im Nullpunktfeld soll 100 Größenordnungen über der von normaler Materie liegen. Wir leben also förmlich in einer  Welt, die mehr Energie enthält als alle bisher gezündeten Atombomben zusammengepfercht in einem kleinen Raum. Man könnte sich hier fast schon fragen: Ist das noch realistisch?

Andere Forscher - vor allem Russische - sehen im Quantenvakuum die Ursache sogenannter „Torsionsfelder“. Das sind noch weitgehend unbekannte Energiefelder, die möglicherweise die Raumzeit derartig krümmen, dass die Zukunft mit der Vergangenheit eins wird und es daher zumindest die theoretische Möglichkeit gibt Zeitreisen zu unternehmen. In diesem Feld sind wie erwähnt vor allem Russische Wissenschaftler führend. Eine Arbeit aus dem Kalten Krieg brachte den Autor übrigens dazu, die in diesem Buch geschilderte Verhüllungshypothese des Hyperraums durch Albert Einstein zu entwickeln. Denn die damalige UDSSR war so tief von Einsteins Relativitätslehre überzeugt, dass man fast denken könnte, „eine fremde Macht“ hätte Einstein das Wissen über die Lichtquantentheorie gegeben, damit er berühmt wird, um uns später mit seiner Idee der Raumzeit zu überzeugen. Somit hätte die Erforschung der Raumzeit, diejenige des Hyperraums abgelöst, und die überzeugten Wissenschaftler wären niemals darauf gekommen, dass es wahrhaftig einen Hyperraum gibt - hier mitten unter uns!

Es gibt keinen Zweifel, dass es effektiv so gewesen sein könnte, denn Max Planck hat schon im Jahre 1900 die sogenannte Planck’sche Konstante gefunden, mit der man die Grenzen der Raumzeit berechnen kann. Über diese Grenzen hinaus befindet sich offenbar ein anderes Universum - der hier geschilderte Hyperraum. Einsteins Erscheinen lenkte aber offensichtlich von diesem außerordentlichen Resultat ab und verwirrt uns seitdem mit der Idee von Zeitreisen, Wurmlöchern und parallelen Universen, jedoch mit einer ganz anderen Grundlage als bei Torsionsfeldern. Zwar wären im Hyperraum keine Zeitreisen möglich, aber derjenige, der den Hyperraum manipulieren kann, wird sicherlich auch die Welt beherrschen. War das also der Grund, warum unsere gesamte Zivilisation getäuscht wurde? Wurde Einstein das Wissen über die offenbar richtige Lichtquantentheorie von einer „fremden Macht“ zugespielt, damit wir denken, auch seine Relativitätstheorie und die Idee der Raumzeit sei real, und die Idee eines möglicherweise existierenden Hyperraums nicht mehr weiterentwickeln?

Diese und andere Fragen, wie die mögliche Unterwanderung der Sowjetischen Physik, werden schon in der Einleitung untersucht. Denn auf Grund von erst vor Kurzem enthüllten, geheimen Sowjetischen Artikeln, waren die Sowjets offenbar von Einstein so überzeugt, dass sie alles was nicht der Relativitätstheorie entsprach verwarfen. Welch eine potentielle Möglichkeit für eine andere Weltmacht also, die Sowjets an ihrer physikalischen Entwicklung zu hindern, falls der von Einstein immer wieder verschwiegene Hyperraum in Wirklichkeit doch existieren sollte!

Auf der Grundlage des Quantenvakuums wird ferner auch der Tunnel-Effekt, das Prinzip der Nicht-Lokalität von Elementarteilchen und die Möglichkeit der Überlichtgeschwindigkeit untersucht. Alles in einem scheinen all diese Effekte ein- und dieselbe Grundlage zu haben: Das Quantenvakuum. Physiker stellen sich daher schon seit längerem die endgültige Frage, ob das Quantenvakuum, das direkt aus der Heisenberg’schen Unschärferelation entspringt, tatsächlich existiert, oder ob es nur ein Artefakt in unseren unvollkommenen Formeln ist.

Es scheint tatsächlich ein solches Quantenvakuum zu geben, denn es wurden Kräfte, wie die Casimir-Kraft und verschiedene merkwürdige Phänomene wie die Phonolumineszens und gewisse Bio- und Psi-Effekte entdeckt und untersucht, und man kam zum Schluss, dass all diese Phänomene tatsächlich aus dem Quantenvakuum zu entspringen scheinen.

Letztendlich ist es dem Autor dieses Buches in einer umfassenden Untersuchung all dieser physikalischen Phänomene gelungen, tatsächlich die Existenz des Hyperraums auf Grund von wichtigen Indizien nachzuweisen. Demnach scheint das Quantenvakuum offenbar nicht von dieser Welt zu stammen, sondern von einer Parallelwelt mit 5 verschiedenen Raumdimensionen - dem sogenannten Hyperraum.

Diese einzigartige Entdeckung wurde erst vor kurzem veröffentlicht und würde es unserer gesamten Technologie und der Menschheit erlauben Tausende von Jahren mühseliger Forschung zu ersparen und direkt in „Gottes Werk“ einzugreifen. Denn der Hyperraum ist wahrscheinlich die Antwort auf viele Fragen, die der Mensch derzeitig hat, und sie nicht beantworten kann, da die verfügbaren Antworten lediglich dreidimensional sind. Die einfache Frage: „Wie ist es möglich, dass ein Stück Materie wie der Mensch denken und sich selber bewusst sein kann?“, ist eine typische Frage, die mit der Erschließung des Hyperraums endgültig geklärt werden könnte. Der Leser ahnt sicherlich schon jetzt, was für eine absolute Transzendenz die Manipulation des Hyperraums hätte: Wir würden u.a. verstehen, wie Gott uns geschaffen hat, und noch vieles mehr...

Der Hyperraum wäre meiner Meinung nach außerdem für uns genauso begehbar wie die Raumzeit, aber viel größer als der normale Raum. Verblüffenderweise kann man sogar berechnen, wie groß der Hyperraum ist. Ja sogar, in wie fern ein Raumschiff im Hyperraum beschleunigt wird, wenn es mit einer gegebenen Geschwindigkeit aus der Raumzeit in den Hyperraum „springt“. Und all dies nur anhand einiger weniger Überlegungen und einfachen Zahlen.

Denn, genauso wie wir Menschen uns nicht tagtäglich darüber bewusst sind, dass wir tatsächlich auf einer dünnen Kruste (der Erdkruste) auf einem heißen Lavameer (dem Erdinneren) schwimmen, sind wir uns auch sicherlich nicht bewusst, dass unser Universum in einem 5-dimensionalen Raum (dem Hyperraum) schwimmt.

Anhand einer ausgeklügelten Methode ist es dem Autor außerdem gelungen, verschiedene Wege oder „Fenster“ in den Hyperraum zu finden. Es geht dabei zuerst sich in das Quantenvakuum zu versetzen, das selbst beim absoluten Nullpunkt (0oK) existiert. Einmal im Quantenvakuum angelangt, befinden wir uns in einer Welt voller Quantenwellen und virtueller Teilchen, deren Energie wir manipulieren können. Und während wir die Energie der Quantenwellen manipulieren, stürzen wir uns „kopfüber“ in den Hyperraum.

Es gibt noch viele andere Wege in den Hyperraum: Z.B. anhand der Planck’schen Grenzwerte. Max Planck war nämlich offensichtlich kurz davor das Prinzip des Hyperraumes zu entdecken. Denn wenn nichts kleiner als die Planck’sche Elementarlänge sein und nichts höher als die Planck’sche Frequenz schwingen kann, was passiert wenn aus irgend einem Grund sich ein String spaltet und kleiner als die Planck’sche Elementarlänge wird? Und was passiert wenn ein String aus natürlichen oder künstlichen Grund eine so hohe Energie erreicht, dass es schneller als die Planck’sche Frequenz schwingt?

Die möglichen Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden sich in diesem Buch. Ich bin stolz darüber es Ihnen daher vorstellen zu können. Zwar war schon meine frühere „Hintergrundfeldtheorie“ ein gutes Ergebnis jahrelanger Forschungen. Doch die aktuelle Hyperraumtheorie sprengt bei weitem alles, was man sich an Physikalischem ausdenken könnte. Es gibt keinen Zweifel: Der Hyperraum existiert, ist hier mitten unter uns, und wartet nur darauf entdeckt und benutzt zu werden!

Trauern wir also nicht den Grenzen der Physik nach, die uns Einstein, Planck, ja sogar Lord Kelvin, auferlegten. Sondern sprengen wir die Grenzen der Raumzeit, des 3-dimensionalen Universums und unserer Mentalität, und bereiten uns darauf vor „Neues Land“ zu entdecken: Den Hyperraum. Denn dort wartet man sicherlich schon auf uns ...


Null Kelvin
Einsteins Quantenspuk aus dem Hyperraum
Bohmeier Verlag, Lübeck
ISBN: 3-89094-359-4
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Ganz in der Linie des Autors, ist es schon wieder gelungen ein brisantes Thema aufzugreifen – hier: Das sogenannte Bose-Einstein Kondensat – und ein hochinteressantes, wenn nicht atemberaubendes, Buch zu erstellen, das den populärwissenschaftlich orientierten Lesern die letzten Entdeckungen der Physik und der Kosmologie im hiesigem Sinne vermittelt.

1995 war es endlich so weit: Zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit gelang es einem Forscherteam eine Temperatur von einem Milliardstel Grad über dem Absoluten Nullpunkt zu erreichen. Derzeitig gibt es nur ca. 30 Physiklabors, die mit solchen Temperaturen arbeiten. Die Anzahl an wissenschaftlichen Artikeln ist dementsprechend auch relativ gering (ca. 1000). Es handelt sich hierbei offenbar um eines der ersten populärwissenschaftlichen Bücher, die über das Bose-Einstein Kondensat berichten. Da das Bose-Einstein Kondensat ein gewaltiger Durchbruch in der Physik bedeutet, war es erforderlich die breite Öffentlichkeit von den diesbezüglichen Entwicklungen zu informieren.

Wenn man bedenkt, dass das Kondensat aus Atomen besteht, die sich wie Elementarwellen verhalten und die Eigenschaften von Lichtteilchen besitzen, ist man sich schnell im klaren darüber, dass hier etwas ganz außerordentliches im Gange ist: Der Mensch ist gerade dabei, die Grundlagen der Schöpfung zu entdecken – und vermutlich noch vieles mehr.

 Noch nie zuvor haben Menschen direkt makroskopische Materiewellen, Quanten oder Atome mit Bosoneneigenschaften, beobachten können. Diese außergewöhnlichen Eigenschaften sind Forschern noch so neuartig und rätselhaft, dass manche ihrer wissenschaftlichen Artikel noch die Naivität eines Kindes ausstrahlen.

 Der erste Schritt zur Anwendung dieses neuen Zustandes der Materie – wie er auch genannt wird – ist bereits getan: Der Atomlaser wird in Kürze in vielen Bereichen der Physik, aber auch in der Industrie, Anwendung finden. Man kann mit Atomwellen unvorstellbar kleine Strukturen herstellen, so dass vielleicht die noch nicht vollständig geborene Nanotechnologie im Keim ersetzt werden könnte. Die Präzision von Geräten auf der Grundlage des Kondensats ist so hoch, dass selbst das Fallen einer Stecknadel in einem fernen Raumschiff geortet werden könnte.

 Forscher versprechen sich mit dem Kondensat die bestehenden und teilweise gegensätzlichen Theorien der Physik (z. B. allgemeine Relativitätstheorie und Quantenfeldtheorie) zu klären und zu verbessern, denn physikalische Konstanten können nun mit einer Präzision festgestellt werden, die noch nie zuvor erreicht wurde. Nachkommastellen könnten theoretisch beliebig bis zur Heisenberg’schen Unschärfe verfolgt werden. Und das bedeutet: Die totale Kontrolle über Materie und Energie.

 In diesem Kontext berichtet dieses Buch zuerst über die Geschichte der Kühlung – von den Alten Ägyptern bis in die Neuzeit – um dann in die Untiefen der Kelvinskala einzudringen und den Absoluten Nullpunkt zu erreichen. Nachdem die Materie zu einer Materiewelle kondensiert ist, existiert in Wirklichkeit keine Temperatur mehr, sondern nur noch ein Rest Kinetik in den Atomen, die sich nur noch mit der Geschwindigkeit einer Schnecke dahinbewegen!

 An diesem Punkt angelangt, befinden wir uns bereits am Absoluten Nullpunkt. Der Autor berichtet über die außerordentlichen Eigenschaften von Kondensaten und Superfluiden, die flüssig kondensierte Gase sind und auch die Quanteneigenschaften von Bose-Einstein Kondensaten besitzen.

 Dass Helium unter 3oK noch flüssig sein kann, ist bereits ein Wunder. Noch unvorstellbarer war es aber, als Forscher entdeckten, dass dieses Superfluid vom Licht angetrieben werden, oder aus eigener „Initiative“ einfach aus einem Behälter kriechen kann...

 All diese neuartigen Eigenschaften vorausgesetzt, verführt uns der Autor in die Einstein’sche Quantenphysikt und entdeckt makroskopische Quantenwelten in den Tiefen des Alls, verborgen inmitten Dunkler Materie.

 Das Phänomen der Kondensation weiterführend, entdeckt er weiterhin das Superkondensat, wo nicht nur elektromagnetische Wechselwirkungen der Elektronen in ihren Umlaufbahnen aufgehoben sind, sondern sogar die Kernkräfte im Atomkern. Beim Superkondensat veräußern sich auf das gesamte Atom nicht nur die Quanteneigenschaften von Elektronen – wie beim Bose-Einstein Kondensat - sondern sogar die von Quarks!

 Völlig neue Atome und Moleküle können ferner mit dem Bose-Einstein Kondensat hergestellt werden. Das sogenannte Trilobit-Molekül sieht einem echten Trilobit so ähnlich, dass diese Tatsache den Autor verführte, dieser Ähnlichkeit nachzugehen. Er fand dabei verblüffender Weise, dass sie offensichtlich einen einheitlichen Ursprung im Quantenvakuum haben. Das selbe findet sich, wenn man die Wirkungsweise der Homäopathie analysiert. Selbst diese neuartige Medizin, wo völlig verdünnte Arzneimittel stärker wirken als Konzentrierte, ist offensichtlich ein Phänomen des Quantenvakuums – jedoch bei Raumtemperatur!

 Letztendlich erlaubte die Analyse der Kondensate ein neuartiges Raummodell aufzustellen, das all diesen neuen Erkenntnissen Rechnung trägt: „Das Kontinuum“ ist die ultimative Beschreibung von dem, was wir „Raum“ nennen. Der Raum ist endlich begreifbar in seiner atemberaubenden Schönheit und Einfachheit, die es ihm wiederum erlaubt unendlich komplex zu sein. Der Raum als völlig unabhängiges Gebilde von Materie und Energie war schon lange der Traum derjenigen, die Relativität und Quantenfeldtheorie vereinen wollten.

 Und letztendlich zieht sich – wie bei allen Büchern des Autors – das Konzept des Hyperraums wie ein roter Faden durch den gesamten Text. Denn von den Resultaten der Stringphysiker getragen, entdeckte der Autor schon früh Indizien der Existenz des Hyperraums in fast allen Feldern der modernen Physik und Kosmologie.

 Und all dies vorausgesetzt, begeben wir uns ganz am Anfang auf eine Zeitreise in die Geschichte der Kälte, und klettern die Kelvinskala weit hinunter, bis zum Absoluten Nullpunkt, wo uns all diese überwältigenden Überraschungen bereits erwarten.

 

Quantenvakuum
- die "andere Seite"

voraussichtlich: Argo Verlag, Marktoberdorf!

Es wird der heutige Stand der Quantenvakuum-Technologie laut etablierten Forschern und gemäß dem Breakthrough Propulsion Physics Programm der NASA dargestellt. Während orthodoxe Physiker noch immer an der Existenz des Quantenvakuums zweifeln, experimentiert man bereits anderorts mit diesbezüglichen Anwendungen, die auf eine zukünftige interstellare Navigation übertragbar sein könnten. Dabei werden auch so unorthodoxe Themen, wie Überlichtgeschwindigkeit, Hyperraum oder Nullzeit nicht außer Acht gelassen und man stützt sich für zukünftige Technologien sogar auf sogenannte Visionäre unter den Forschern, welche die Welt der Zukunft anhand von wenigen Daten vorauszusehen vermögen.

Spezielles Augenmerk wird dem sogenannten „Raumzeitschaum“ gewidmet. Einst von Wheeler beschrieben, scheint nach dem Urknall der Raum in kleine Einzelteile zersprungen zu sein, die heute eine schaumige Raumzeit hinterlassen haben. Dabei spielt die Plancksche Länge eine große Rolle, denn auf Planckscher Ebene spielen sich alle Ereignisse in der Welt der Quantengravitation ab. Wenn es uns gelingen sollte, die Gravitation mit den Raumzeitbläschen in Verbindung zu bringen, bekämen wir absoluten Zugriff zu dieser bekannten, aber immer noch unheimlichen Kraft, die uns alle zu Boden zwingt.

Zwar sind öffentliche Stellen sehr bemüht uns weis zu machen, der Hyperraum existiere nicht, und hat die NASA auch offiziell mitgeteilt, sie hätten in der erforschten Raumzeit keinen Hyperraum gefunden, doch gerade diese Aussage ist der Beweis dafür, dass ein solcher Raum tatsächlich existieren könnte. Da der Hyperraum per Definition ein Raum außerhalb der Raumzeit ist, scheint die Erklärung der NASA eher ein Ablenkungsmanöver als eine Aufklärung. Das ist umso merkwürdiger, als die NASA dennoch offizielle Mitarbeiter hat, die das Thema des Hyperraums auffassen, um dann plötzlich vollkommen aus den diesbezüglichen Programmen - ja auch generell - zu „verschwinden“.

Die letzten beiden Kapitel beziehen sich auf meine beiden letzten Artikel, die beweisen, dass die Gravitation eine Kraft ist, die aus dem Quantenvakuum entspringt, sowie dass die Raumzeit und das Quantenvakuum zwei verschiedene Räume sind. Für das Quantenvakuum findet sich eine Anzahl von 6 Dimensionen - also ein Hyperraum, verglichen mit der Raumzeit.

Die neue Gravitationsformel beweist, dass die Gravitation im Prinzip manipuliert werden kann. Wenn wir nämlich die Nullpunktstrahlung - das ist die Strahlung im absoluten Vakuum - erhöhen, verringert sich die Schwerkraft und umgekehrt. Das beruht darauf, dass die Nullpunktstrahlung eine Strahlung aus einem 6-dimensionalen Raum ist, die daher von allen Seiten auf uns lastet. Alle Materieteilchen werden von dieser Strahlung erfasst und durch den entstehenden Druck, tendiert die Materie entgegen der Schwerkraft zu expandieren. Wenn es keine Nullpunktstrahlung gäbe, würde es auch keinen Strahlungsdruck geben und die Materie würde vollständig kollabieren. Das Universum bestünde dann wahrscheinlich nur aus einem einzigen superdichten Teilchen - so ähnlich wie einst vor dem Urknall.

Haben wir hier also eine Erklärung für die Zeit vor dem Urknall gefunden? Es scheint tatsächlich so zu sein!

 Im zweiten Artikel und letzten Kapitel untersuchen wir den Unterschied zwischen Quantenvakuum und Raumzeit, und finden, dass beide Räume, einen unterschiedlichen Energiereichtum besitzen. Während die Raumzeit eine Welt der Materie ist, die imstande ist, Energie in Form von Photonen zu erzeugen, die aber generell immer wieder von der Materie aufgenommen werden, ist das Quantenvakuum eine Welt, fast der reinen Energie, wo es nur einige Teilchenpaare gibt, dessen Natur als virtuelle Elektronen-Positronenpaare bekannt ist. Dieser große Unterschied in der Energieverteilung in beiden Räumen beweist, dass sie nicht ein- und demselben Raum angehören können, denn sie sind per Definition beide unendlich groß und haben, wie erwähnt, einen unterschiedlichen Energieinhalt.

Zudem gibt es eine absolute Übereinstimmung zwischen dem Quantenvakuum und den Stringtheorien, da Berechnungen ergeben, dass das Quantenvakuum 6 Dimensionen besitzt, genauso wie Strings. Diese Übereinstimmung kann auf Grund der vielfältigen mathematischen Operationen kein Zufall mehr sein und stimmt übrigens auch mit dem gesamten Modell überein, das man aus den durchgeführten Untersuchungen ableiten konnte.

Am Ende des Buches erkennen wir in den Zahlen 4 (Dimensionen der Raumzeit) und 6 (Dimensionen des Quantenvakuums), die Anwesenheit Gottes. Gott konnte nicht „absolut perfekt“ sein, denn sonst hätte Er uns niemals geschaffen. Die absolute Perfektion ist der absolut regungslose Zustand. Alles, was sich bewegt, kann per Definition nicht perfekt sein, denn es wird sich aus seiner vermeintlichen Perfektion heraus ändern, und das kann nur bedeuten, dass es entweder unperfekt wird oder niemals perfekt gewesen ist.

Gott scheint eher ein uns völlig unbegreifliches Wesen von einer fremden Art gewesen zu sein, das die Raumzeit und das Quantenvakuum schuf, um aus dieser neuen Welt, neuartige Informationen durch uns Menschen, und möglicherweise auch durch alle anderen Lebewesen, zu erhalten. Gott war aber sicherlich nicht ein alleiniges Wesen, denn auch der Teufel, dessen Zahl die 666 ist, erschuf anscheinend eine Welt, die aber offensichtlich nicht funktionierte. Wir nennen diese für uns tödliche Welt, die „Hölle“.


Man kann vermutlich keine bessere Erklärung finden, die Religion und Physik so gut miteinander verbindet, dass quasi alles eine plausible Erklärung hat. Ich kann aus diesem Grund Ihnen die Lektüre dieses außergewöhnlichen Buches nur empfehlen!


Die Physik Gottes

Sternentore und String-Beschleuniger -
und:
Das Alte Testament - ein Physikbuch?

voraussichtlich: Bohmeier Verlag, Lübeck

Wenn wir uns innerhalb der Photonensphäre befänden und mit der erforderlichen Technik unser Raumschiff senkrecht zum Schwarzen Loch halten und den Antrieb in Richtung Universum (aus dem Schwarzen Loch heraus) zündeten, so dass wir uns nicht von der Stelle bewegten, würden wir das Universum über uns als einen blauen Farbklecks wahrnehmen bestehend aus sehr blauverschobenen Sternen zu denen wir uns zu nähern versuchten. Das Licht, das uns vom Universum erreichte würde eine sehr hohe Energie aufweisen und ein Gammastrahlenschauer würde unser Raumschiff umspülen. Die Zeit über uns würde aus relativistischer Sicht ganz schnell ablaufen und wir könnten die Evolution des Universums in einem Augenblick erleben da für uns die Zeit ganz langsam abliefe. Die Blauverschiebung des Lichts entsteht dabei dadurch, dass, obwohl wir uns eigentlich nicht bewegen, wir uns aber tatsächlich mit hoher Eigenenergie entgegen den von oben eintretenden Photonen aus dem Universum stellen, so dass das Licht auf uns zurast und wir auf das Licht. Zwar besagt die Spezielle Relativitätstheorie, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht mit anderen Bewegungen addierbar ist, doch wenn sich zwei Körper gegenseitig mit Lichtgeschwindigkeit nähern (unser Schiff und die Photonen aus dem Universum), entspricht die gegenseitige Annäherung dem doppelten der Lichtgeschwindigkeit und folglich verläuft alles um uns herum viel schneller als gewohnt.

 Bei genau 1 Schwarzschild Radius von der Singularität entfernt befinden wir uns per Definition auf dem Ereignishorizont - der Schwarzschild-Sphäre. Ein Photon, das von hier aus emittiert wird, verläuft auf einer gekrümmten Bahn und endet letztendlich im Schwarzen Loch. Es ist der „Punkt ohne Wiederkehr“ - der erste Eingang zum Hyperraum. Wenn ein Photon jedoch genau in der Senkrechten bezüglich der Singularität entsteht, so gleicht sich seine Fluchtgeschwindigkeit mit dem Sog aus dem Hyperraum exakt aus und das Photon verharrt regungslos im Raum auf der Oberfläche des Ereignishorizonts. (Es ist also gar nicht wahr, dass man Licht nicht „einfangen“ kann, denn hier sehen wir eine Methode – auch wenn eine ziemlich exotische – um Lichtquanten im Raum einzufrieren. So ein ähnliches Phänomen beschreibe ich übrigens auf Laborebene in bezug auf das Bose-Einstein-Kondensat - das ist Materie abgekühlt auf quasi 0 Grad Kelvin - in meinem Buch „Null Kelvin", Bohmeier Verlag, Lübeck, wo sich Licht in verdichteten Natriumkondensaten sogar in Flaschen umher tragen ließe.)

 Fielen wir auf den Ereignishorizont zu, würde uns ein Raumzeitbeobachter außerhalb des Schwarzen Lochs für immer und ewig sehen können. Unsere Zeit relativ zur Raumzeit verlängerte sich durch das starke Gravitationsfeld ins unendliche und der Beobachter würde uns als einen Körper sehen, der am Ereignishorizont haftet und eine starke Rotverschiebung des ausgestrahlten Lichts aufweist, was bedeutet, dass der jeweilige Körper sich effektiv von der Raumzeit entfernt, was übrigens ein Indiz ist, dass der Körper tatsächlich in den Hyperraum hineinfällt, denn, gäbe es im Schwarzen Loch keinen Zugang zu einem anderen Raum, würde die jeweilige Reise sehr kurz sein und eine eventuelle Rotverschiebung würden wir niemals bemerken. Da die Zeit im Hyperraum aber nicht mit der Raumzeit verbunden ist, scheint es uns so als ob ein Körper, der in den Hyperraum hineinfällt, tatsächlich in der Zeit einfriert, denn er geht in eine andere Zeitrechnung über, die für uns Raumzeitbeobachter keinen Sinn ergibt.

  Bei 0,95 Schwarzschild Radien von der Singularität entfernt sind wir in den Ereignishorizont eindrungen und nähern uns der sogenannten Schwarzschild-Blase. Wir sehen wie zuvor auch alle Reisenden, die vor uns in den Trichter fielen, und zwar aufgereiht in einer langen Reihe, nur dass wir hier mehr Panoramik haben, da die Oberfläche des Ereignishorizonts bereits hinter uns liegt und der Raum daher nicht mehr polarisiert ist.

  Wir fallen nun durch die Schwarzschild-Blase, die sich sogleich leicht in zwei Regionen aufzuteilen scheint als sei sie ein Kleeblatt. Wenn wir nach hinten schauen, sehen wir diese Öffnung über uns und eventuelle andere Reisende, die uns folgen. Unter den Reisenden gibt es keine Relativität und sie erscheinen uns daher weder rotverschoben noch verlangsamt. Doch wenn wir vor uns schauen, sehen wir immer noch die Schwarzschild-Oberfläche in einer gewissen Entfernung und Reisende vor uns mit Rotverschiebung und Verlangsamt. Da wir bereits Lichtgeschwindigkeit erreicht haben, beweist dies, dass es doch Überlichteffekte gibt und vermutlich auch Überlichtgeschwindigkeit, denn sonst würden keine relativistischen Effekte mehr bei c angekommen auftauchen. Die Schwarzschild-Oberfläche ist von der Schwerkraft des Schwarzen Lochs so stark gekrümmt, dass wir von unserer Position aus einen Großteil der sonst kugeligen, langgestreckten Blase sehen können. Auch unsere Lichtgeschwindigkeit verzerrt die Blase in dieser Hinsicht noch zusätzlich. Wir können an diesem Punkt angekommen auch Lichtsignale zu anderen Reisenden senden und sie empfangen. Das ist weiterhin ein Indiz, dass hier die Regeln der Raumzeit gebrochen sind und dass sich die Lichtgeschwindigkeit möglicherweise zur Geschwindigkeit des betreffenden Reisenden addieren lässt, vermutlich hervorgerufen durch die starke Kompression der Raumzeitlinien, so dass das Licht effektiv zusätzlich angetrieben wird. Denn ansonsten würden uns keine direkten Signale erreichen, sondern nur indirekte bzw. ungewollte, da alle Weltlinien zu uns gekrümmt sind. Ein direkt zu uns, gesendetes Signal würde uns daher niemals erreichen.

 Wir fallen weiter in die Schwarzschild-Blase hinein, wobei die kleeblattartige Region immer größer wird. Das Licht des Universums, das wir noch vor Kurzem als Lichtkleckse gesehen haben, ist nun aufgeteilt in ein regenbogenartiges Spektrum. In der Ferne sehen wir blaue, grüne und gelbe Sterne, die rotverschoben- und in der Nähe, orange bis rote Sterne, die blauverschoben sind. Da wir uns relativistisch bewegen, erscheinen uns Photonen über und unter uns rotverschoben, während Photonen an unseren Seiten uns blauverschoben vorkommen weil der Raum um unsere Gürtellinie herum gekrümmt ist und das Licht sich uns daher seitlich nähert und an anderen Stellen sich von uns entfernt. Aus diesem Grund erscheint die Schwarzschild-Oberfläche in einem blauen- und das Innere des Trichters in einem roten Licht. Das blauverschobene Licht erscheint uns dabei heller als das Rote, da sich uns diese Photonen nähern, während das rotverschobene Licht dunkler erscheint, weil sich diese Photonen von uns entfernen. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass es Überlichtgeschwindigkeit gibt, denn wenn wir uns mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, und die Photonen über- und unter uns auch, dürfte es ja keine vertikale Rotverschiebung geben. Wären die Photonen über uns etwas langsamer, würden sie uns rotverschoben vorkommen, aber dann müssten die Photonen unter uns, uns blauverschoben vorkommen, was den Forschern nach aber nicht der Fall ist.

 Bei 0,35 Schwarzschild Radien von der Singularität entfernt beginnt sich unsere Sicht des Universums über uns zu verformen. Die Gravitationswellen, die das Licht über und unter uns rotverschieben und um uns herum blauverschieben, verschieben auch Bilder von oben und von unten zu den Seiten, so dass die ehemaligen Farbkleckse der Farben des Universums über uns eine sichelförmige Struktur annehmen und sich zu uns bewegen und letztendlich um uns herum eine donutähnliche Figur bilden, durch die wir hindurchfliegen. Außerdem wird unsere Sicht wegen unserer relativistischen Geschwindigkeit auf einen Punkt vor uns konzentriert und in bezug auf externe Beobachter erhöht sich unsere Geschwindigkeit noch mehr. (Derartige Erzählungen stammen u. A. von Computermodellen. Eines dieser Modelle sah ich im Fernsehen. Es war eine Simulation eines Überlichtfluges durch das Brandenburger Tor. Das Tor verzerrte und krümmte sich im Durchflug tatsächlich um den virtuellen Reisenden herum und das Tor schien uns regelrecht in die Zange zu nehmen, so als ob es nicht wolle, dass wir hindurchfliegen. Die Reaktion von Materie auf mit Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Körper könnte – abgesehen von der rein physikalischen Relativitätslehre – Gründe haben, die sich unserem Verstand entziehen. Wieso Materie auf diese Weise auf hohe Geschwindigkeiten reagiert ist immer noch ein Mysterium. Hinter unserer steifen Vorstellung von „toter“ Materie könnte sich eine neue Welt verbergen, wo Materie zwar nicht „lebendig“ ist – wir aber auch nicht, obwohl wir fest davon überzeugt sind. Materie hat so lange Verwandlungszyklen, dass wir diese Zeit gar nicht mehr interpretieren können. Tatsächlich „reagiert“ Materie aber stets auf äußere Reize: sie wärmt sich auf, kühlt sich ab, zerbricht, kollidiert, fusioniert, spaltet sich etc. Da jede Aktion in der Materie eine äußerst sensible Reaktion auslöst, müssen wir uns fragen – wie sensibel ist Materie in einem relativistischen Kontext? – Ich bin sicher, hier verbergen sich noch große Geheimnisse der Schöpfung!)

 Bei 0,01 Schwarzschild Radien angekommen, vermischt sich die Sicht des Universums über uns mit der unserer Laufbahn und die, vom Schwarzen Loch erzeugten Gravitationswellen, verbinden das stark sichelförmige blauverschobene Licht des Universums mit unserem Sichtfeld. Wir stürzen immer weiter einen dunklen Tunnel hinein, umgeben von starken Röntgen- und Gammastrahlen aus dem Universum über uns, das sich um uns herum gekrümmt hat und uns nun relativistisch mit uns begleitenden Photonen bombardiert.

 Bei 10-9 Schwarzschild Radien angekommen, sind wir nur noch ca. 1 Millimeter von der Singularität entfernt. Die Gravitationswellen sind so stark, dass sich unsere Sicht des Universums auf einen schmalen Pfad um unsere Gürtellinie herum reduziert hat. Die Nähe zur Singularität bewirkt, dass alle Kraftfeldlinien stark gebündelt sind. Dadurch ist zwischen einzelnen Kraftfeldlinien praktisch kein Platz mehr für Teilchen oder gar Photonen. Selbst ein Photon, das in diesen Raum hineinfällt, verschiebt durch die Wucht des Aufpralls die Kraftfeldlinien so, dass das Gravitationsfeld der Singularität anfängt zu vibrieren. Ein Körper, der hier hineinfällt erzeugt ein heftiges Durchschütteln des gesamten Areals. (Das beweist wiederum, dass auch superstark konzentrierte Kraftlinien einen materiellen Körper nicht vermögen zu verändern, sondern es ist der materielle Körper, welcher die Kraftlinien wegen seiner Anwesenheit auseinander dehnt.)

Parallel dazu sind die Kraftfeldlinien des Gravitationsfeldes so dicht beieinander, dass sie Elektronen-Positronen-Paare und Gammateilchen erzeugen. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Singularität in Wirklichkeit ein Loch zum Quantenvakuum ist, denn im Quantenvakuum gibt es nämlich solche Elektronen-Positronen-Paare, die sich im Gammateilchen umwandeln und diese wiederum in heftigen Kollisionen Elektronen-Positronen-Paare erzeugen. Je näher wir also dem Quantenvakuum kommen, desto mehr ähnelt unser Umfeld eben dem Quantenvakuum – wie könnte es auch anders sein?

 Die gebündelten Kraftfeldlinien aus der Singularität verlaufen somit weiter ins Quantenvakuum, und durch den bereits erwähnten Sogeffekt gibt es eine Vermischung von Inhalten aus der Raumzeit und dem Quantenvakuum, so dass hier und da die bereits erwähnten Elektronen-Positronen-Paare und Gammateilchen erscheinen, sobald ihre Geschwindigkeit imstande ist sie aus dem nahen Quantenvakuum zu katapultieren und in die Raumzeit zu befördern (die aber im Schwarzen Loch so gut wie bereits beendet ist, was den Vermischungseffekt noch weiter steigt). Da im Hyperraum Bewegungen sowieso schneller verlaufen als in der Raumzeit, haben Teilchen von dort stets genügend Energie, um in solchen Fällen zu uns herüber zu springen. Es entsteht also eine Strahlung aus dem Vakuum, so ähnlich wie die Strahlung, die der sogenannte Davies-Unruh-Effekt auslöst - das ist die Strahlung, der ein beschleunigter Körper im Vakuum ausgesetzt ist und die aus der Nullpunktstrahlung des Vakuums und der Schwarzkörperstrahlung des Körpers besteht.

 An der Singularität angekommen, gelangen wir der Allgemeinen Relativitätstheorie nach zu urteilen in einen unendlich zusammengepressten und gekrümmten Ort, der mathematisch als ein Punkt bezeichnet werden kann. Niemand weiß ob hier Raum und Zeit enden, obwohl man annimmt, dass die Lösung dieser Fragen in der Stringtheorie zu suchen ist.